\documentclass{article}
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\title{CE2 - Projektmanagement\\Hausarbeit: Einführung eines EDV - Systems}
\author{Torben Nehmer\\{\scriptsize\em Torben.Nehmer@gmx.net}
   \and Wolfgang Nitz\\{\scriptsize\em nitz@alpha.fh-furtwangen.de}
   \and Uwe Kretschmer\\{\scriptsize\em kretschm@foo.fh-furtwangen.de}}

\date{\vspace{40mm}{\small Erstellt am \today}}


\begin{document}

\maketitle

\clearpage

\pagestyle{fancyplain}
\tableofcontents

\clearpage

\section{Vorwort}

Die Einführung eines EDV - Systems in einem Unternehmen ist ein
kritisches Unterfangen, das ausführlicher Planung bedarf. Mit Hilfe
eines Phasenmodells wird zuerst ein einfacher Überblick über das
Projekt geschaffen. Auf dieser Grundlage wird dann ein
Projektstrukturplan erstellt. Dieser beschreibt die einzelnen 
Arbeitspakete  in ihrer zeitlichen Reihenfolge. Dies dient als Basis
für die Ermittlung der kritischen Stellen, denen unser besonderes
Augenmerk gilt. Zur Kontrolle des bisher erreichten dient die
Meilensteinliste, welche wiederrum mit Hilfe des Projektstrukturplanes 
erstellt wird. Abschließend sorgt eine Präsentation für die
Belegschaft für die nötige Akzeptanz unter den Mitarbeitern.

Anlagen:
\begin{itemize}
\item Terminplan
\item Netzplan
\end{itemize}

\section{Überblick über das Projekt - Team}

Die Projektleitung besteht aus vier Personen:

\begin {tabular}{rl}
Projektleiter: & Torben Nehmer \\
Leiter vor Ort für Hardware und Installation: & Uwe Kretschmer \\
Schulungsleiter, Ansprechparter Software: & Wolfgang Nitz \\
Ansprechpartner des Kunden: & \emph{Aussenstehender}\\
\end {tabular}

\clearpage

\section{Phasenmodell}

\begin{tabular}{|p{17mm}|p{17mm}|p{20mm}|p{42mm}|p{42mm}|}
\firsthline
\textbf{Phase} & \textbf{Abschnitt} & \textbf{Ergebnis} &
\textbf{Tätigkeit} & \textbf{Managementaufgabe}\\
\hline
Planung & Vorunter-suchung & Studie, Pflichtenheft & Ist-Analyse, Ziel
festlegen, Alternativen ermitteln & Auswahl einer Alternative,
Vorkalkulation\\
\hline
Hardware & Beschaf-fung & Bestellung & Information über
Lieferkonditionen einholen & Auswahl des Lieferanten \\
\cline{2-5}
& Installation & Roh"-netz"-werk & Aufbau der Rechner, Leitungen legen,
Örtlichkeiten einrichten & Koordination der Arbeiten, Aufsicht, Team -
Management\\
\cline{2-5}
& Test & Fehlerfreie Hardware & Überprüfen der Rechner auf Mängel,
Fehler u. ä. & Eventuell Alternativen bereitstellen bzw. Ersatz
beschaffen \\
\hline
Software & Installation & Lauffähiges System & Installieren der
Software für Server und Client & Test bzw. Prüfung planen \\
\cline{2-5}
& Test & Laufendes System & Behebung von Mängeln, Bewältigen von
unvorhersehbaren Ereignissen & Organisation der Inbetriebname, Test
und Abnahme des lauffenden Systems \\
\hline
Schulung & Schulung & Ein"-ge"-wie"-sene Benutzer, Betriebseigene Betreuer &
Vermitteln des notwendigen Grund- und Fachwissens & Organisation der
Schulung, Prüfen des Lernerfolges, Akzeptanz der Mitarbeiter
gewinnen \\
\hline
In"-te"-gra"-tion & einzelne Abteilungen integrieren & Laufendes System
unter Arbeitsbedingungen & Schritt-für-Schritt Einbindung der
verschiedenen Abteilungen, Fehlerbehebung & Koordination des Ablaufs
und der Integrationsreihenfolge, Altes System in der Übergangszeit
funktionsfähig erhalten \\
\hline
Ve"-ri"-fi"-ka"-tion & Ve"-ri"-fi"-ka"-tion & Abschluß & 
Überwachen des laufenden Betriebs, letzte Anpassungen & 
Koordination der entgültigen Integration und Übergabe an Prüfstelle, 
Rechnung in Auftrag geben \\
\lasthline
\end{tabular}


\clearpage

\section{Projektstrukturplan}

\begin{tabular}{|r|l|*{3}{r|}}

\hline
\textbf{Code} & \textbf{Beschreibung} & \textbf{Vorg.} &
\textbf{Nachf.} & \textbf{Dauer}\\
\hline
1. & \textbf{Phase: Planung} &&4.&\\
1.1. & \emph{Vor - Ort Besichtigung} &&1.2./1.3.&\\
1.1.1. & Räumlichkeiten &&&1\\
1.1.2. & Arbeitsplätze &&&1\\
1.1.3. & Betriebs- / Kommunikationsprozesse &&&2\\
1.2. & \emph{Hardware} &1.1.&2.1.&\\
1.2.1. & Planung der benötigten Hardware &&&2\\
1.2.2. & Ermittlung der Lieferkonditionen &&&1\\
1.3. & \emph{Umbaumaßnahmen} &1.1.&2.2.&\\
1.3.1. & Raumwahl / Anpassung für Servercluster &&&1\\
1.3.2. & Planung des Leitungsnetztes &&&1\\
1.3.3. & Planung der Arbeitsplätze &&&1\\
\hline
2. & \textbf{Phase: Hardware} &&&\\
2.1. & Beschaffen der Hardware &1.2.&2.2.&5\\
2.2. & \emph{Installation} &1.3./2.1.&3.&\\
2.2.1. & Netz - Hardware &&&5\\
2.2.2. & Aufbau des Server Clusters &&&3\\
2.2.3. & Aufbau der Arbeitsplätze &&&5\\
2.2.4. & Testen des Netzwerkes &&&1\\
\hline
3. & \textbf{Phase: Softwareanpassung} &2.2.&5.&\\
3.1. & Serversoftware installieren &&&2\\
3.2. & Clientsoftware installieren &&&4\\
3.3. & Anpassen der Software auf betriebliche Gegebenheiten &&&5\\
3.4. & Testen der Softwareinstallation &&&2\\
\hline
4. & \textbf{Phase: Schulung der Mitarbeiter} &1.&&\\
4.1. & PC Kennenlernen, Ängste Abbauen &&&4\\
4.2. & Grundlegende Netzwerk Kenntnisse &&&4\\
4.3. & Präsentationen für die Belegschaft &&&1\\
4.4. & Schulung der einzelnen Abteilungen auf deren Software &&5.&5\\
4.5. & Einweisung der Netzwerkadministratoren &1.&5.&4\\
4.6. & Schulung von Springern &1.&5.&5\\
\hline
5. & \textbf{Phase: Integration} &3./4.&6.&\\
5.1. & Auftragsverwaltung &&&2\\
5.2. & Fertigung &&&2\\
5.3. & Lagerverwaltung &&&2\\
5.4. & Bestellwesen &&&2\\
5.5. & Lieferüberwachung &&&2\\
5.6. & Versand &&&2\\
5.7. & Buchhaltung &&&2\\
5.8. & Kostenplanung / Kalkulation &&&2\\
\hline
6. & \textbf{Phase: Verifikation der Funktion} &5.&6.1./6.2.&\\
6.1. & Direktes überwachen der Funktion &6.&6.3.&2\\
6.2. & Anpassen an Feinheiten der Betriebsprozesse &6.&6.3.&2\\
6.3. & Übergabe an Prüfstelle&6.1./6.2.&&1\\
\hline
\end{tabular}

\subsection{Flankierende Maßnahmen}

In der ersten Phase der Plnung müssen wir uns zunächst keine 
Gedanken um flankierende Maßnahmen 
machen. Fehler in der Planung können in der Regel schnell 
erkannt und verbessert werden. Sollte
Fehler dann mit in die Realisation übernommen werden, 
kann man hier auch nicht mehr viel ändern.

In der zweiten Phasen sollte man mehere Händler zu 
Auswahl haben, auf die man zurückgreifen
kann, wenn ein Händler nicht liefern kann. Oftmals 
sind die billigsten Händler auch die Händler die eine
starke Nachfrage haben. bei Händler mit höheren 
Preisen ist die Sicherheit schon eher da, die bestellte
Ware fristgerecht zu bekommen. Die Software auf 
die Server und Clients, sollte nach Möglichkeit
schon vorab getestet werden, ob die Komponenten 
zusammenarbeiten. Eine Alternative wäre, Hard- und
Software im Paket liefern zu lassen, so dass wir 
uns um die Installation nicht mehr zu kümmern
brauchen. Bei Bestellung des Netzwerkskabel 
sollte auf alle Fälle auf einen Puffer geachtet werden, da
die Produktion dieser Kabel in den USA stattfindet 
und bei Nachlieferungen mit längeren Wartezeiten gerechnet
werden muss. Hier wäre es auch vorteilhaft wenn 
unser eigenes Unternehmen von schwerbeziehbaren Gütern
immer einen Vorat auf Lager hätte, falls es zu 
Engpässen kommen sollte. 

Die Soft- und Hardware sollte in der 3. Phase erstmal 
langsam angefahren werden. Wenn nach und nach 
die einzelnen Abteilungen ins EDV-System geführt 
werden sollte über eine längere Periode zwei-gleisig
gefahren werden. Der Auftraggeber sollte dazu 
unterrichtet werden, in der Zeit einen erhöhten Personalbedarf
zu haben. Dies kann erreicht werden durch 
Einstellung von Teilzeitarbeitskräften, Urlaubssperre oder Überstunden.

Unser Unternehmen sollte den Mitarbeitern 
unseres Auftragsgeber mit aller Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
entgegen kommen. Auf Fragen der Mitarbeiter 
sollte erschöpflich eingegangen werden. Wir müssen auch beachten, dass 
vor allem die ältere Generation hier zum ersten 
Mal mit Rechnern in Berührung kommt.

Die Integration des EDV-Systems sollte schrittweise 
geschehen. Es werden wie im Plan nacheinander eine 
Abteilung an die andere angeschlossen. Erst wenn die 
erste Abteilung 100\% perfekt funktioniert wird die zweite
Abteilung ans Netz angeschlossen. Dazu wird aber 
parallel immer noch die alte Welt gefahren.

Dadurch, dass wir unserem Auftraggeber den Rat und 
Empfehlung geben zwei-gleisig zu fahren, dürften die ärgsten 
Probleme am Anfang sich in Grenzen halten.

Die Schritte im Phasenmodell sollten unbedingt 
eingehalten werden, damit es nicht zu unvorhersehbaren Problemen
kommt.


\section{Kritische Stellen}

\subsection{Beschaffen der Hardware}

Bei der Hardwarebeschaffung sind Lieferengpässe oder Falschlieferungen
nicht auszuschließen. Deshalb ist dies die erste kritische Stelle in
diesem Projekt. Um zeitliche Verzögerungen in dieser frühen Phase zu
minimieren, sind mehrere alternative Beschaffungswege
sicherzustellen. Es sollte auch ein Zeitpuffer zur Korrektur von
Fehllieferungen eingeplant werden.

\subsection{Testen des Netzwerks}

Während der Hardwareinstallation können verschiedene Defekte
auftreten. Da diese oft erst im Zusammenspiel der verschiedenen
Komponenten entdeckt werden, ist auch hier ein Zeitpuffer
unumgänglich. Auch hier muß die Möglichkeit einer kurzfristigen
Beschaffung gewährleistet werden. Zusätzlich sollte auch eine
kurzfristige, improvisierte Lösung in Betracht gezogen werden.

\subsection{Anpassen der Software}

Da die Zeitabschätzung für eine Softwareentwicklung nur schwer möglich
ist, sollten auch hier wieder Pufferzeiten zur Verfügung
stehen. Zusätzlich müssen weitere Mitarbeiter zur Bewältigung des
Engpasses hinzugezogen werden können. Dies beinhaltet auch den
abschließenden Funktionstest der modifizierten Software.

\subsection{Schulung des Personals}

Das Überwinden der Hemmschwelle im Umgang mit einem PC ist individuell
verschieden. Somit kann auch die für die Schulungen benötigte
Zeit variieren. Eine mögliche Lösung sind hier Sonderstunden, die
speziell für das betroffene Personal gehalten werden. Betrifft es nur
wenige Mitarbeiter, so daß sich eine Schulung nicht lohnt, wären auch
betriebsinterne Arbeitsgruppen denkbar. 


\section{Meilensteine}

\begin{tabular}{|r|l|r|}
\hline
\textbf{Nr.} & \textbf{Bezeichnung des Meilensteins} &
\textbf{PSP-Code}\\
\hline
1 & Planung & 1. \\
2 & Beschaffen der Hardware & 2.1. \\
3 & Einweisung der Netzwerkadministratoren & 4.4. \\
4 & Installation des Netzes und Test & 2.2.4. \\
5 & Schulung des Personals & 4.3. \\
6 & Installation der Software und Test & 3.4. \\
7 & Integration der einzelnen Abteilungen & 5.1. - 5.8. \\
8 & Überwachung des Laufenden Betriebs und Einfügen von Änderungen & 6.2. \\
9 & Übergabe an Prüfstelle & 6.3. \\
\hline
\end{tabular}

\subsection{Planung}
Die Planung ist der wichtigste teil diese Projekts. Gemeint ist aber
nicht das Projekt selbst, sondern die Erstellung der
Netzwerktopologie. Hier werden die späteren Punkte des Projektes noch
einmal überarbeitet, da vorher noch keine genauen Arbeitsanweisungen
erstellt werden können. Dies gilt beispielsweise für die Planung des
Leitungsnetzes, da erst vor Ort die genauen Routen festgelegt werden
können.

\subsection{Beschaffen der Hardware}
Ohne Hardware ist es unmöglich, ein Netzwerk aufzubauen. Dadurch wird
die Beschaffung der Hardware automatisch sowohl zu einem Meilenstein
als auch zu einem kritischen Punkt. Verzögert sich die Lieferung, so
wird das ganze Projekt verzögert.

\subsection{Einweisung der Netzwerkadministratoren}
Während die Netzhardware installiert wird, durchlaufen die
Systemadministratoren bereits eine Einweisung in die Systeme, die
aufgebaut werden. Auf diese Weise können sie bereits aktiv bei der
endgültigen Systemkonfiguration mitwirken, denn sie müssen das System
ja später verwalten.

\subsection{Installation des Netzes und Test}
Nachdem die komplette Netzhardware mit allen Arbeitsstationen
aufgebaut ist, wird ein Test der Netzstruktur gefahren. Er stellt
sicher, daß alle Netzkomponenten einwandfrei arbeiten. Dies ist die
Grundvorraussetzung für eine problemlose Softwareinstallation.

\subsection{Schulung des Personals}
Die Schulung des Personals benötigt einen größeren Zeitraum, deshalb
sollte sie so früh wie möglich beginnen, um den möglichen Spielraum
groß genug zu halten. Idealerweise fällt das Ende der Schulung mit dem
Ende des nächsten Meilensteins, der Softwareinstallation zusammen.

\subsection{Installation der Software und Test}
Arbeitet die Hardware, so wird die PIUSS-O Software installiert und
konfiguriert. Sind auf allen Rechnern die notwendigen Programmpakete
am arbeiten werden die Primärfunktionen der Software
kontrolliert. Sind diese sichergestellt, so kann die Integration in
den Betriebsprozeß beginnen.

\subsection{Integration der einzelnen Abteilungen}
Nun wird eine Abteilung nach der anderne in das neue System
integriert. Dies geschieht nicht alles auf einmal, da sonst die
möglichen Fehlerquellen zu umfangreich würden. Auf diese Weise ist die
Einbindung in den laufenden Betrieb auch wesentlich gleitender. Nur
eine Abteilung hat immer die Zusätzliche Arbeit der Integration in das
neue System. Sind alle Abteilungen integriert, ist das Projekt so gut
wie abgeschlossen.

\subsection{Überwachung des Laufenden Betriebs und Einfügen von
Änderungen}
Die ersten Tage nach der Integration werden weiterhin von unserem
Personal überwacht um kurzfristig auftretende Probleme schnell und
problemlos bewältigen zu können. Während dieses Zeitraums werden Teile
der Programmstruktur sehr wahrscheinlich noch einmal aktualisiert.

\subsection{Übergabe an Prüfstelle}
Dies ist das Ende des Projektes.

\clearpage

\section{Präsentation für die Belegschaft}
Eine Präsentation für die Belegschaft sollte aus mehreren Gründen
stattfinden: Die Mitarbeiter bleiben informiert, Berührungsängste
werden bereits im Vorfeld abgebaut und die Mitarbeiterintegration wird
verstärkt. Sie läßt sich grob in folgende Abschnitte unterteilen:

\begin{itemize}
\item
Begrüßung mit kurzer Vorstellung der Vortragenden und der Firma PSS -
Dynamics und deren Zielsetzung.
\item
Kurzer Überblick über den Ablauf der Präsentation.
\item
Darstellung des bisherigen Verfahrensweise und vergleich mit einem EDV
- Gestützen System an konkreten Beispielen. Aufzeigen der Vorteile der EDV.
\item
Herausstellung der vielfältigen, zusätzlichen Anwendungsgebieten der
neuen EDV - Anlage, beispielsweise E-Mail, Intra-/Internet oder
Stundenabrechnung via Terminal direkt vom Mitarbeiter.
\item
Vorstellung der PIUSS-O PSS - Software und einem Überblick deren Funktion.
\item
An welchen Stellen integriert sich die Software in die
Betriebsprozesse.
\item
Aufzeigen des weiteren Schulungsverlaufes.
\item
Zusammenfassung, Zuhörerfragen, Verabschiedung
\end{itemize}

Nutzbare Präsentationsmittel:
\begin{itemize}
\item
Tageslichtprojektor für Diagramme, Übersichten, graphische
Zusammenhänge u.ä.
\item
Kleiner Einführungsfilm, beispielsweise ``Netzwerk und EDV'' o.ä.
\item
Gedruckte Dokumentation eventuell mit Firmenbroschüre
\item
Videoprojektionssysteme um zwei PC - Bildschirme anzuzeigen. Dies
dient zur praktischen Demonstration der Netzwerkfunktionalität.
\end{itemize}

\end{document}







